Ab dem 1.8.2019 auch beim Aufstiegs-BAföG mehr Geld zum Lebensunterhalt

Nicht nur Studierende profitieren von der BAföG-Reform. Höhere Leistungen und die Anhebung der Einkommensfreibeträge entlasten auch diejenigen, die durch das Aufstiegsfortbildungsförderungsgesetz (AFBG) gefördert werden.

BAföG-Novelle | Bildungsministerin | Anja Karlliczek

BMBF

Damit alle eine Chance auf die jeweils angestrebte Karriere bekommen und ihre Talente frei entfalten können, ist die Reform des BAföG eine „Herzensangelegenheit“ für Bundesministerin Anja Karliczek. Zwar sind Talent, gute Ideen und Mut der Motor für Lebens- und Berufskarrieren, doch ohne Geld geht es eben auch nicht. Damit sich jeder seiner Neigung entsprechend entwickeln kann, fördert der Bund seit vielen Jahren daher nicht nur Schülerinnen, Schüler und Studierende mit dem Bafög. Mit dem Aufstiegs-BAföG werden berufliche Aufsteigerinnen und Aufsteiger gefördert, die sich auf einen Fortbildungsabschluss zum/zur Handwerks- und Industriemeister/in, Erzieher/in, Techniker/in, Fachkaufmann/frau, Betriebswirt/in oder auf eine von mehr als 700 vergleichbaren Qualifikationen vorbereiten wollen. Diese Förderung erfolgt teils als nicht zurückzahlbarer Zuschuss und teils als zinsgünstiges Darlehen.

Zum 1. August 2019 sind nicht nur für BAföG-Berechtigte die Förderhöchstsätze, Bedarfssätze und Wohnzuschläge gestiegen. Auch beim altersunabhängigen Förderangebot für alle, die eine Aufstiegsfortbildung nutzen wollen, gelten ab dem 1. August 2019 automatisch sowohl höhere Fördersummen für den Lebensunterhalt, als auch höhere Einkommensfreibeträge.

Wer etwa Aufstiegs-BAföG für eine Vollzeitfortbildung erhält, kann einkommensabhängig ab dem 1. August 2019 statt bisher 768 Euro in Zukunft mit bis zu 885 Euro rechnen. Eine alleinerziehende Person mit einem Kind bekommt dann maximal 1.120 Euro (bisher 1.003 Euro). Auch die Einkommensfreibeträge sind angepasst worden: Für Verheiratete oder Verpartnerte gelten nun 610 Euro (früher 570 Euro), je Kind 555 Euro (vorher 520 Euro) und der eigene Einkommensfreibetrag des Ehe- oder Lebenspartners liegt nun bei 1.225 Euro (zuvor 1.145 Euro).

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INFORMATIONSMATERIALIEN

Einen Überblick über die neuen Fördersätze finden Sie hier:
WIE WIRD GEFÖRDERT?

Weitere Informationen zum BAföG für Studierende finden Sie unter
www.bafög.de