26. Mai 2018: Aufstiegs-BAföG-Tour auf der gOFfit in Offenbach am Main

„Ich kann mehr, ich will mehr und ich mache mehr.“ – unter diesem Motto informierten sich Fortbildungsinteressierte am Samstag, dem 26. Mai 2018, auf der Bildungsmesse gOFfit der Industrie- und Handelskammer (IHK) Offenbach am Main. Hier durfte das Aufstiegs-BAföG natürlich nicht fehlen.

Aufstiegs-BAföG-Tour auf der gOFfit 2018 der IHK Offenbach

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Wie heißt es so schön: Lebenslanges Lernen, nicht stillstehen! Dieser Devise kamen die Besucherinnen und Besucher der gOFfit in Offenbach am Main am 26. Mai nach. Die Aussteller der Bildungsmesse klärten über Karrierechancen auf und präsentierten ihre Angebote.

Wer nicht auf der Stelle treten möchte, braucht eine Vision, wie die eigene berufliche Zukunft aussehen kann. Auf der gOFfit gab es ausreichend Gelegenheit dazu, Inspirationen zu sammeln. Berufseinsteiger, Auszubildende und Berufserfahrene machten sich schlau und holten sich viele Anregungen für ihre berufliche Entwicklung. Ob Meister, Fachwirt, Techniker oder vergleichbare Fortbildungen – allein an den Ständen der Weiterbildungsanbieter lockten über 100 verschiedene Angebote. In begleitenden Workshops ging es außerdem um die Besucherinnen und Besucher selbst, wie z.B. bei der Frage nach den eigenen Stärken.

Aufstiegs-BAföG-Tour auf der gOFfit 2018 der IHK Offenbach

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Mit dem Mix aus Information, Beratung und Unterhaltung macht die gOFfit Jugendlichen und jungen Erwachsenen Lust, die nächsten Karriereschritte zu planen. Wichtige Tipps zu den Fördermöglichkeiten vermittelte das AFBG-Team vor Ort. Mit dabei: die neuen Jutebeutel, vollgepackt mit Karriereinformationen, die stets daran erinnern: „Rumhängen ist nicht...“.

Einen Eindruck von dem bunten Treiben auf der gOFfit können Sie sich hier verschaffen:

Aufstiegs-BAföG-Tour auf der gOFfit 2018 der IHK Offenbach

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Aufstiegs-BAföG-Tour auf der gOFfit 2018 der IHK Offenbach

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Aufstiegs-BAföG-Tour auf der gOFfit 2018 der IHK Offenbach

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Aufstiegs-BAföG-Tour auf der gOFfit 2018 der IHK Offenbach

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„Wer das AFBG nicht nutzt, der ist selbst schuld!“

Fort- und Weiterbildung sind ein zentrales Thema in der Karriereplanung nach der Ausbildung. Doch welche Rolle spielt dieser Gedanke bei jungen Menschen und welche Bedeutung hat das AFBG für Zukunftsentscheidungen? Um diesen Fragen auf den Grund zu gehen, standen uns die langjährigen Fortbildungs- und AFBG-Beraterinnen Heike Klepzig und Martina Jancar sowie der Bildungspädagoge Dietmar Hartmann Rede und Antwort.

Aufstiegs-BAföG-Tour auf der gOFfit 2018 der IHK Offenbach

Fortbildungs- und AFBG-Beraterinnen Heike Klepzig, und Martina Jancar der IHK Offenbach am Main mit dem Aufstiegs-BAföG-Team

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Welche Rolle spielen Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten, wenn man sich für eine Ausbildung und gegen ein Studium entscheidet?

Jancar: „Das ist ein ganz wichtiger Punkt. Häufig wird in den Schulen gar nicht ausreichend darauf hingewiesen, welche Karriereschritte die Absolventen einer Ausbildung machen können. Fachwirte und Meister sind dem Bachelor Niveau gleichgesetzt, das ist den meisten Personen gar nicht bekannt!“

Welche Bedeutung hat Ihrer Meinung nach die Weiterbildung in der beruflichen Bildung?

Jancar: „Wir leben in einer schnelllebigen Zeit, in der sich Dinge und Ansprüche ändern. Das gelingt nur, wenn man sich stetig weiterbildet - davon bin ich fest überzeugt. Deshalb berate ich auch so gerne im Bereich Fortbildung.“

Klepzig: „Ich denke, dass es diese geraden Lebensläufe von früher nicht mehr gibt. Man fängt nicht mehr mit 16 eine Ausbildung an und geht dort dann auch in Rente. Wer nicht flexibel ist und sich dem Angebot stellt, der bleibt auf der Strecke. Fortbildungen sind daher das Mittel zum Ziel!“

Wie sieht es mit dem Wiedereinstieg ins Berufsleben aus, z.B. Frauen und Männer, die aus der Elternzeit wiederkommen? Welche Rolle spielt das Aufstiegs-BAföG dabei?

Hartmann: „Das Bildungssystem fußt auf vier Säulen, eine davon ist die Chancengleichheit. Da sind wir manchmal ganz weit von weg. Das Aufstiegs-BAföG ist ein wunderbares Instrument, um dieser Säule gerecht zu werden – und auch allem, was danach kommt. Denn Bildung ist ein Rohstoff.“

Wie motivieren Sie Auszubildende, sich stärker für Fortbildungen zu engagieren und das lebenslange Lernen zu verinnerlichen?

Klepzig: „Das AFBG ist hier natürlich ein unschlagbares Argument: fast 50 Prozent durch Fördermittel und der Rest ist Steuerrückerstattung. Wer das AFBG nicht nutzt, der ist selbst schuld. Das AFBG ist ein wunderbares Förderinstrument für junge Leute,. Die sagen: Ich kann mehr, ich will mehr und ich mache mehr.“

Jancar: „Und nicht nur an junge Leute! Die Zielgruppe ist alters- und einkommensunabhängig - das finde ich auch wichtig. In Hessen haben wir z.B. außer der Bildungsprämie und dem AFBG nichts. Insofern ist das ein ganz wichtiges Förderinstrument.“