25.09.2019 | PRESSEMITTEILUNG: 109/2019

Bundeskabinett beschließt Gesetzentwurf für die vierte Novelle des Aufstiegsfortbildungsförderungsgesetzes (AFBG).

Der heute vom Bundeskabinett beschlossene Gesetzentwurf für die vierte Novelle des Aufstiegsfortbildungsförderungsgesetzes, kurz AFBG oder „Aufstiegs-BAföG“, setzt ein weiteres wichtiges Zeichen zur Stärkung der beruflichen Bildung. Bereits mit der BAföG-Novelle (26. BAföGÄndG) wurden in dieser Legislaturperiode substantielle Verbesserungen für Studierende, Schüler und Schülerinnen auf den Weg gebracht. Die dort erfolgte Anhebung der Bedarfssätze und der Einkommensfreibeträge gilt unmittelbar auch für diejenigen, die mit dem AFBG gefördert werden.

AFBG-Novelle

BMBF

Nun wird die Förderung mit dem Aufstiegs-BAföG verbessert. Ein Kernpunkt der AFBG-Novelle, die zum 01.08.2020 in Kraft treten soll, knüpft direkt beim Berufsbildungsgesetz an, das sich gerade im parlamentarischen Verfahren befindet: Das AFBG wird zu einem passgenauen Förderangebot für alle drei Fortbildungsstufen, die im Berufsbildungsgesetz verankert werden. In Zukunft sollen die Menschen auf allen drei Stufen durch das AFBG gefördert werden können. Bisher war nur die Förderung der Vorbereitung auf ein Fortbildungsziel möglich.

Zudem werden auch die Förderleistungen des AFBG beträchtlich verbessert: Es wird höhere Zuschussanteile geben, höhere Freibeträge und höhere Darlehenserlasse. Mit den vorgesehenen deutlichsten Leistungserhöhungen seit Bestehen des AFBG und einem Förderangebot für einen Aufstieg Schritt für Schritt bis auf ‚Master-Niveau‘ erfolgt ein starkes Signal für die Attraktivität beruflicher Aufstiegsfortbildungen. Davon werden berufliche Aufsteigerinnen und Aufsteiger wie etwa angehende Meister und Meisterinnen, Techniker und Technikerinnen, Fachwirte und Fachwirtinnen sowie staatlich geprüfte Erzieher und Erzieherinnen profitieren.“