24. September 2019 – 50 Jahre Berufsbildungsgesetz

Die berufliche Bildung ist der akademischen Bildung gleichwertig. Dies betonte Bundesministerin Anja Karliczek beim Festakt „50 Jahre Berufsbildungsgesetz (BBiG)“.

Das BBiG ist ein prima Beispiel dafür, wie Gesetze unser Leben beeinflussen – es setzt den Rahmen für die Aus- und Weiterbildung und damit für Berufskarrieren und Lebenswege. Die Novelle des BBiG verankert neue Fortbildungsstufen in der Berufsausbildung. Damit sind rechtliche Grundlagen für eine Erweiterung der Förderung beim Aufstiegs-BAföG geschaffen worden.

Das BBiG ist ein prima Beispiel dafür, wie Gesetze unser Leben beeinflussen – es setzt den Rahmen für die Aus- und Weiterbildung und damit für Karrieren und Lebenswege. Die Novelle des BBiG verankert neue Fortbildungsstufen in der Berufsausbildung. Damit sind rechtliche Grundlagen für eine Erweiterung der Förderung beim Aufstiegs-BAföG geschaffen worden.

Die Novelle des BBiG sei eine großartige Chance, die berufliche Bildung in Deutschland auch in Zukunft zu stärken. Sie ermöglicht, die „Weiterbildungskultur noch weiter auszugestalten“, sagte Anja Karliczek, Bundesministerin für Bildung und Forschung. Beim Festakt „50 Jahre Berufsbildungsgesetz (BBiG)“ betonte die Ministerin: „Die berufliche Bildung hat Deutschland stark gemacht.“ In den nächsten Jahren werde die berufliche Bildung noch deutlicher als gleichwertig zur akademischen Bildung anerkannt.

Im Jahr 1969, vor 50 Jahren, wurde das BBiG verabschiedet. Zum Jubiläum befindet sich die aktuelle Novelle im parlamentarischen Verfahren. Schwerpunkte der vorgesehenen Neuerung sind u.a. die Einführung einer ausbalancierten Mindestvergütung für Auszubildende und die Verankerung transparenter beruflicher Fortbildungsstufen inklusive attraktiver, international anschlussfähiger Abschlussbezeichnungen.

Was die Novelle keinesfalls vorsehe, diesen Hinweis betonte Anja Karliczek ausdrücklich, sei die Abschaffung des berühmten deutschen Meister-Abschlusses nach der Handwerksordnung. Allerdings können sich Meisterinnen oder Meister in Zukunft zusätzlich „Bachelor Professional“ nennen. Die neuen Abschlussbezeichnungen machen die Wertschätzung für die berufliche Fortbildung und die internationale Anschlussfähigkeit unmittelbar im Namen sichtbar. Unabhängig von der Berufsbezeichnung „stehen bei der Ausbildung wie auch bei der Weiterbildung die Menschen im Vordergrund“, betonte die Ministerin.

Die Novelle des BBiG verankert neue Fortbildungsstufen in der Berufsausbildung. Folglich wird eine Fördererweiterung beim Aufstiegs-BAföG geschaffen, die ganz im Sinne der Weiterbildungsstrategie des BMBF, das lebenslange Lernen in den Fokus rückt: „Fortbildungen ermöglichen den beruflichen Fachkräften eine Vielzahl von Karriereperspektiven und Entwicklungsmöglichkeiten“, so Anja Karliczek.

Novellierung des Berufsbildungsgesetzes (BBiG)

BMBF